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2005 - Die erste Mannschaft
schafft den Aufstieg in die Bezirksliga !
Am Donnerstag den 27.05.04 hat die erste
Mannschaft des FC Pesch nach einem spannenden Spiel gegen den FC Leverkusen,
mit einem 2:1 Erfolg den Aufstieg in die Bezirksliga perfekt gemacht!
Dabei fing das Spiel gar nicht so gut an.
Bereits in der 22. Spielminute ging der FC Leverkusen nach einem schön
heraus gespielten Angriff, mit 1:0 in Führung. In der 65. Spielminute die
wohl Spiel entscheidende Situation. Nach einem Foulspiel im Strafraum, gab
es einem berechtigten Elfmeter für Pesch und die Gelb/Rote Karte für den
Leverkusener Spieler. Gewohnt sicher verwandelte Rolf Küsters diesen
Elfmeter zum 1:1 Ausgleich. Mit nun einem Spieler mehr auf dem Platz, war
der FC Pesch überlegen, ohne sich dabei so richtig klare Chancen zu
erspielen. Der erlösende Siegtreffer fiel in der 89. Spielminute. Ein
herrlicher 20 Meter Distanzschuss von Ipolito, brachte den FC Pesch mit 2:1
auf die Siegerstraße. Ein aufgrund der größeren Spielanteile hoch verdienter
Erfolg der Pescher Mannschaft, unter ihrem Trainer Morinello.
An dieser Stelle noch einmal Gratulation
an den Trainer, Spieler und all die anderen, die an diesem tollen Erfolg
beteiligt waren. Nach Aussage des Spielers Rolf Küsters, mit 40. Toren der
Top-Stürmer der Liga, ist das angestrebte Ziel in der Bezirksliga, ein guter
Mittelfeldplatz mit Blickrichtung nach oben. Wir dürfen gespannt sein.....
Die
Vorgeschichte...
Endlich! Wir haben es geschafft. Nach
einer langen Saison mit zahlreichen Höhepunkten ist es unserer 1. Mannschaft
gelungen, in die Bezirksliga aufzusteigen. Und es war ein langer Weg mit
vielen Höhen und einigen Tiefen. Schon vor einem Jahr stand für ganz
Fußball-Köln fest, es kann nur einen Aufsteiger in die Bezirksliga geben -
den FC Pesch.
Auch der Verein hatte nur ein Ziel:
Aufstieg! Und dafür gaben vom Platzwart bis zum Trainer alle ihr Bestes. Ein
Jahr ackerte das Team Training für Training, und immer wieder machte Trainer
Michael Morinello deutlich wofür: "Wir wollen nächstes Jahr gegen andere
Teams spielen. Wir müssen raus aus der Liga." Nebenbei bemerkt sind mit
Sicherheit auch einige andere Teams glücklich, dass wir endlich weg sind.
Fragen Sie mal in Ehrenfeld (16:0) nach.
Über das ganze Jahr zeigte die
Mannschaft, wozu sie in der Lage ist. Komischerweise bewies sie allerdings
auch in Heimspielen gegen vermeidlich schwächere Teams, wie überheblich sie
sein kann. Oder wie ist es sonst zu erklären, dass Partien gegen Roggendorf
und KSF Yildiz verloren gingen. Doch das soll in einer überragenden Saison
reichen mit den negativen Punkten. Denn das Team schenkte uns auch genug
Momente der Freude. Beide Begegnungen gegen den Tabellenzweiten Fatih Spor
wurden souverän mit 5:0 gewonnen. Und das waren schon mehr als nur Siege.
Der Gegner wurde regelrecht vorgeführt und deklassiert.
Auch in Freundschaftsspielen präsentierte
sich das Team gegen höherklassige Teams in einer hervorragenden Verfassung.
Unvergessen das 7:2 gegen den Oberliga-Aufsteiger Junkersdorf. Dieses
Ergebnis ging wie ein Lauffeuer durch Köln. Endlich hatte man wieder Respekt
vor Pesch.
Nach der Meisterschaft stand dann das
schwerste Spiel des Jahres auf dem Programm. Das Aufstiegsspiel gegen FC
Leverkusen. 700 Zuschauer, Gänsehaut-Atmosphäre: Ein absolutes Highlight für
einen Amateur-Fußballer. Das war unser kleines Champions-League-Finale. Nach
einer spannenden Partie siegten wir schließlich mit 2:1. Den goldenen
Treffer erzielte Benny Ippoliti eine Minute vor Schluss. Der Jubel war
grenzenlos.
Endlich war er weg, dieser Stein der
Belastung. Wie schwer er war, zeigten die Feiern, die folgten. Drei Tage und
drei Nächte war Party in Pesch angesagt. Das Clubheim wurde - wie vorher
versprochen - abgerissen, und die Spieler bewiesen einmal mehr wie viel
Alkohol in einen menschlichen Körper passt. Doch wer ein Jahr lang arbeitet,
kämpft und guten Fußball zeigt, hat sich das verdient.
2006 - Der
Aufstieg in die Landesliga ist geschafft !
Das muss uns einer erst einmal nachmachen:
Der FC Pesch war über die gesamte Rückrunde 2006 hinweg ohne eine einzige
Niederlage geblieben. Diese Halbsaison war wegen der WM terminlich so eng
gedrängt wie noch nie. Sie spielte sich zwischen dem 13. März und dem 28.
Mai ab - in zweieinhalb Monate also 16 Spiele! Klar, dass es unentwegt zu
englischen Wochen kommen musste. Um es noch einmal zu sagen, weil es uns so
viel Spaß gemacht hat: Unsere Mannschaft hat diese ungewöhnlichen Strapazen
extrem erfolgreich übergestanden.
Die Statistik beweist, wie sehr die Bezirksliga-Staffel 4 vom FC Pesch
dominiert wurde. Von den 16 Spielen (ein Nachholspiel aus der Rückrunde mit
dabei) wurden 13 gewonnen und 3 unentschieden gespielt. Das macht 42 Punkte.
Die Tordifferenz betrug +43 bei 53 geschossenen und 10 kassierten Treffern.
Viele Vereine wäre stolz, während der gesamten Saison einen solchen
Kontostand zu erreichen.
Was waren die Highlights der Rückrunde? Die meisten Pescher Fans würden
vermutlich sagen, dass das 7:1 gegen Frechen 20 das beste Spiel der gesamten
Saison war, wobei nicht nur das spektakuläre Ergebnis zu sehen ist, sondern
auch wie es zustande kam. Die Abwehr, die im Hinspiel (3:3) noch ordentlich
patzte, stand diesmal wie eine Eins und über den Sturm muss man bei 7
Treffern gar nichts mehr sagen. Frechen 20 mit zwei alten Bekannten - Karl
Lambertin und Peter Gemein - als Trainer und Kapitän, ist förmlich
abgestraft worden. Von da an lief bei den Frechener nicht mehr viel
zusammen. Nach 4 Spieltagen stehen sie in der laufenden Saison mit einem
einzigen Punkt auf dem vorletzten Platz der Bezirksliga.
Und trotzdem - es gab zwei andere Spiele, die für das sportliche Abschneiden
unserer Mannschaft noch wichtiger waren. Das erste der beiden fand auf
Pescher Asche statt gegen Hilal Maroc Bergheim. Diese äußerst spielstarke
und auch kämpferisch gut aufgestellte Truppe hat uns im Hinspiel noch ein
glückliches Unentschieden gestattet, gewann aber von da an sehr viele Spiele
und marschierte hoch bis an die Tabellenspitze. Sie wurden am 9. April mit
2:0 nach Hause geschickt.
Die zweite in Richtung Aufstieg weisende Begegnung war sechs Wochen später
im Stadion von Erkelenz. Die Erkelenzer hatten eine sehr starke Mannschaft,
die über die gesamte Saison gesehen wohl unser stärkster Konkurrent um den
Aufstieg war. Das 2:1 durch "Semi" Büyükünsal war, im Nachhinein gesehen,
der Aufstieg.
Zu den drei auswärts erzielten Unentschieden, die in der Rückrunde
hingenommen wurden, gibt es nicht allzu viel zu sagen. Das Wichtigste war,
dass unsere Mannschaft den Nimbus des Ungeschlagenen bewahren konnte. Das
galt vor allem bei Turkspor Bergheim, wo wir mit etwas weniger Glück gut
hätten verlieren können. In Üvekoven war es anders, da hatten wir ein
Dutzend Chancen zum Teil kläglich versiebt und dann passierte, was in
solchen Fällen immer passiert: Ein dummer Rückpass, der Ball bleibt in der
Wiese stecken, der Gegner sprintet dazwischen - und schon ist aus drei
sicher geglaubten Punkten nur noch einer übrigen geblieben.
Die dritte Punkteteilung fand im Stadion von Oberaußen statt. Es war der
vorletzte Spieltag und wir haben zur Sicherheit noch einen Punkt benötigt.
Ungewohnt nervös ging es dann zu Sache und als der Schiedsrichter im Stande
von 2:2 das Spiel abpfiff, dann hörte man schwere Steine von den Herzen der
zahlreichen mitgereisten Pescher Fans fallen. Aber der eine Punkt hat schon
gereicht für den Aufstieg. Mit dieser Gewissheit war das letzte
Rückrundenspiel am 28. Mai zu Hause gegen Wegberg-Beek nicht mehr als reine
Formsache.
Dank dieser überragenden Rückrunde ist der FC Pesch völlig zu Recht in die
Landesliga aufgestiegen. Auch wenn dieses Ereignis schon mehr als einmal
feucht-fröhlich gefeiert wurde, muss noch einmal von dieser Stelle gesagt
werden: Herzlichen Glückwunsch an Mannschaft, Trainer Michael Morinello und
Fan´s, Dankeschön für eine spannende Saison 2005/2006 und dafür, dass sie
dem FC Pesch zum 50. Vereinsjubiläum das passende Geschenk überreicht haben!
2007 - Der
Klassenerhalt ist geschafft !
Im Jahr 2007 wurde der Klassenerhalt
geschafft. Für ein weiteres Jahr spielte der FC-Pesch in der Landesliga.
Trainer
war Bernd Winkhold, der in der laufenden Saison 06/07 zum FC-Pesch
gewechselt war. Zum Ende des Jahres 2007 gab es dann einen weiteren
Trainerwechsel.
Kurt Maus übernahm und blieb bis zum Ende
der Saison 07/08.
2008 -
Abstieg in die Bezirksliga !
Im Jahr 2008 konnte die Klasse dann
leider nicht gehalten werden. Also begann ein Neuanfang mit einem
größtenteils neuem Kader, und neuem Trainer in der Bezirksliga.
2009 - Klassenerhalt in der
Bezirksliga

Nach dem Landesliga-Abstieg war der
totale Neuaufbau in den vergangenen zwölf Monaten angesagt. Trainer Karl
Slickers, der diese schwierige Aufgabe mit nur fünf alten Spielern
bewältigen musste, war mit dem fünften Tabellenplatz mehr als zufrieden.
Nach einem holprigen Start war das Saisonfazit 19 Punkte in der Hinrunde. Es
folgten 27 Punkte in der Rückrunde, die für die Zukunft Perspektiven
eröffnen.Der eingeschlagene Weg
mit jungen Spielern wird natürlich mit dem Trainer Karl Slickers
fortgeführt, so sollen aus rund einem Dutzend A-Junioren des eigenen
Nachwuchses mindestens zwei bis drei begabte Fußballer in den künftigen
Kader aufrücken. Die ersten zwei Neuzugänge: Torwart Florian Raufuß vom SC
West und Stürmer Mihail Juraszek vom FC Junkersdorf. Verlassen werden den
Bezirksligisten Marc Hünseler in Richtung Dormagen, Christopher Backes in
Richtung Langenfeld, Tekin Cakir beendet die Laufbahn und das Ziel von
Torwart Daniel Borgia steht nicht fest.
2010 - Aufstieg in die
Landesliga

Nach 2 Jahren Bezirksliga spielt der FC
Pesch nun wieder in der Landesliga. Der Aufstieg wurde perfekt gemacht beim
Auswärtsspiel in Heiligenhaus am 09.05.2010, das1:4 gewonnen wurde. Am Ende
stand der FC Pesch mit 55 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz hinter dem
Mitaufsteiger SG Köln - Worringen, der 66 Punkte erreichte, und mit 7
Punkten Vorsprung auf den drittplazierten TuS Marialinden.
Aufstieg in Heiligenhaus am 09.05.2010

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